Was macht denn einen BIO-Fisch aus?

Grundsätzlich steht die biologische Teichwirtschaftverschiedene Fische für eine artgerechte Tierhaltung. Laut den Bio-Austria Richtlinien dürfen max. 10 kg Forellen in einem Kubikmeter Wasser gehalten werden. Dass entspricht einen 3 bis 5 mal größeren Raum beim Schwimmen als bei konventionell gehaltenen Forellen. Zudem darf die Fütterung nur mit zertifiziertem Futter erfolgen.

Bei Raubfischen – im Speziellen bei den Forellen – wird darauf geachtet, dass die tierischen Eiweißkomponenten ausschließlich aus Nebenprodukten von zertifizierten und für den menschlichen Verzehr gefangenen Fischen stammt.
Zusätzlich wird die Gentechnikfreiheit im Futter und der Zucht garantiert.

Die Bewirtschaftung der Teiche erfolgt ohne Fisch-FiletsPestizide, ohne vorbeugende Antibiotika, ohne Hormone und ohne anderen synthetischen Zusatzstoffen. Ebenso stehen Schutz und Erhaltung der ökologischen Vielfalt, so wie der Gewässer und Umweltschutz im Vordergrund.

In Zeiten in denen 75% des weltweiten Meeresfischbestandes überfischt sind und die Umweltverschmutzung ihren Teil zum Artensterben beiträgt, sollte das Kaufverhalten vom Fisch und Fischprodukten – wenn möglich – überdacht werden. Dabei geht es nicht darum, gänzlich auf Fisch zu verzichten, sondern vielmehr um eine ökologisch, nachhaltige Alternative.

Markus beim Fischefüttern